Der Einstieg in das Slacklinen

Auf dieser Seite finden Sie die wichtigsten Infomationen für den Einstieg in das Thema Slacklinen. Wir vermitteln Ihnen die wichtigsten Gurndinformationen, Basiswissen und erste Tipps und Tricks für den Anfang. Und sollten Ihnen die Informationen die Sie finden einmal nicht reichen, können Sie jederzeit per E-Mail bei uns nachfragen. Gerne versuchen wir Ihre Fragen oder Ihr Anliegen zu beantworten.

 

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Was ist eigentlich das Slacklinen?

Das Slacklinen ist am einfachsten mit dem weithin bekannten Seiltanzen zu vergleichen. Wie beim Seiltanz geht es auf der Slackline darum zu balancieren, das Gleichgewicht zu halten und die Slackline sicher zu überqueren. Der große Unterschied zwischen dem Stahlseil und der Slackline ist allerdings die Dehnbarkeit der Slackline. Ein Stahlseil ist komplett starr und bewegt sich nicht merklich. Bei einer Slackline sieht das etwas anders aus.

Jeder der das Slacklinen einmal ausprobiert hat weiß sofort wovon wir sprechen. Die Slackline wackelt bei den ersten Versuchen wild vor sich hin. Entsprechend sieht das Slacklinen etwas leichter aus als es eigentlich ist. Aber das schöne: Die ersten Lernfortschritte stellen sich sehr schnell ein. Was am Anfang unmöglich erscheint klappt nach der ersten halben Stunde schon wesentlich besser. Und nach ein paar Tagen fleißigem Üben klappt sehr häufig schon die erste Überquerung.

Das Slacklinen selbst ist noch ein sehr junger Sport. Was vor etwas mehr als 10 Jahren begann ist inzwischen zu einem weltweit verbreiteten Trend geworden, der sich zunehmend zu einem festen Sport in der Gesellschaft etabliert. Und was früher undenkbar war, ist heute der Standard. Inzwischen gibt es verschiedenste Varianten die im Folgenden kurz vorgestellt werden.

Die verschiedenen Slackline Varianten

Beim klassischen Slacklinen (auch als Lowlinen bezeichnet), wird eine Slackline in einer Länge von ca. 5 bis 25 Meter gespannt. Für den Anfang wird die Slackline möglichst auf Kniehöhe angebracht um Gefahren beim Abgehen oder Stürzen vorzubeugen. Beim Slacklinen / Lowlinen geht es in erster Linie um das Überqueren und einfache Tricks auf der Line.

 

Beim Tricklinen geht es um das Springen auf der Slackline. Am bekanntesten sind wohl die Saltos auf der Line. Das zumindest werden Trickliner wohl am häufigsten gefragt: Kannst du auch einen Salto? In den letzten Jahren hat sich das Jumplinen extrem weiterentwickelt und ist zu einer wahren Kunst geworden. Ein extremes Beispielvideo ist zum Beispiel hier zu finden.

 

Das Longlinen ist das Spannen und begehen von besonders langen Slacklines. Ab ungefähr 30 Metern kann man von einer Longline sprechen. Der letzte Longline Rekord liegt bei über 300 Metern.

 

Eine Highline ist eine Slackline, die in einer Höhe gespannt wird, bei der auf eine Sicherung zurückgegriffen werden muss da ein Absprung von der Slackline zu gefährlich oder aufgrund der Höhe generell nicht möglich wäre. Ab 5-10 Metern Höhe kann man von einer Highline sprechen. Begrenzungen nach oben gibt es keine. Je höher die Highline, desto anspruchsvoller die Überquerung. Das Highlinen kann als als die Königsdisziplin beim Slacklinen angesehen werden.

 

Eine Waterline ist eine über Wasser gespannte Slackline. Die Slackliner versuchen die Line (möglichst trockenen Fußes) zu überqueren. Stürzt der Slackliner, fällt er in das Wasser. Fließende Gewässer sind besonders schwer zu überqueren da hier die Orientierung durch sich verändernde visuelle Reize beeinflusst wird. Bei Waterlines muss unbedingt auf ausreichende Wassertiefe geachtet werden. Ansonsten ist erhebliches Verletzungspotential gegeben.

 

Rodeolines sind eine Abwandlung vom klassischen Slacklinen. Denn eine Rodeo Slackline wird nicht gespannt, sondern an zwei erhöhten Punkten aufgehängt. Am besten vergleichen kann man die Rodeoline mit einem Schlappseil (bekannt aus dem Zirkus). Rodeolines sind eine schöne Abwechslung zum normalen Slacklinen. Durch das durchängen der Line weicht diese beim leichtesten Druck durch einen Rodeoliner seitlich aus. Entsprechend wird das balancieren besonders schwierig. Rodeolines sind ein super Zusatztraining für fortgeschrittene Slackliner da sie das Gleichgewicht trainieren und extrem stark auf jede Bewegung reagieren (und somit schnelle Bewegungen reduziert werden müssen).